Vorsorge und Früherkennung

In Deutschland werden uns Frauen von den Krankenkassen jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen ohne Zuzahlungen angeboten.

Bei der jährlichen Vorsorge und Früherkennung werden das äußere und innere Genitale (äußerer Schambereich, Gebärmutter, Eierstöcke/ Eileiter und Harnblase) sowie die weibliche Brust untersucht. Denn das frühzeitige Erkennen krankhafter Veränderungen z.B. am Gebärmutterhals kann die Ausbildung eines Gebärmutterhalskrebses verhindern. Die Diagnose eines Brustkrebses in einem frühen Stadium birgt  in den allermeisten Fällen größere Heilungschancen als in einem fortgeschrittenen Stadium.

Dabei geht es aber auch um gutartige Erkrankungen:

Häufig spiegelt sich der Hormonstatus der Frau in ihren Geschlechtsorganen wider. Gutartige Tumore, angeborene Anomalien und Infektionen können zu dauerhaften Beschwerden führen oder die Fruchtbarkeit der Frau beeinflussen. Entsprechend können und sollten sie frühzeitig behandelt werden. So ist z.B. für Frauen unter 25 Jahren ein Screening auf Chlamydien, das sind relativ stark verbreitete Bakterien, die mit Antibiotika einfach zu bekämpfen sind, vorgesehen.

Vorsorge